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Bis zu 30% Personalkosten einsparen

Digitalisierung in der Hotellerie
Fachpersonal aus dem Cyberspace?

22.03.2017 Top hotel

Fünf junge Hotelfachleute wollen gegen den Fachkräftemangel und zu hohe Personalkosten vorgehen und gründeten HotelOffice24. Das Start-Up-Unternehmen um Inhaberin Isabelle Fleck übernimmt seit Anfang März sämtliche Büroarbeiten von Hotels per Fernzugriff. Die Auftraggeber bezahlen nur jene Leistung, die sie auch in Anspruch nehmen – und sollen so bis zu 30 Prozent im Personalsektor einsparen.

Steigender Wettbewerbsdruck, hohe Personalfluktuation, Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und fehlende Planungssicherheit – so lauten einige aktuelle Branchenprobleme. An dieser Stelle setzt der Hotel-Dienstleister HotelOffice24 an.

Die Initiatoren Isabelle Fleck, Anne Schlücker-Finke, Julian Larsson, Oliver Plöbe und Jasmin Schneider lernten sich auf einem Dehoga-Seminar in 2012 kennen. Während ihrer Laufbahn in der Hotelbranche seien die fünf immer wieder mit wachsendem Wettbewerbsdruck, steigenden Kosten sowie chronischen Personalmangel konfrontiert gewesen. „Dem wollten wir als passionierte Hotelfachkräfte Abhilfe schaffen“, erklärt Fleck. 2016 entstand die gemeinsame Idee eines zukunftsweisenden und wirksamen Konzeptes: virtuelles Hotelfachpersonal, welches nach Bedarf und gezielt eingesetzt werden kann.

HotelOffice24 soll per Fernzugriff einen virtuellen Arbeitsplatz übernehmen – von der Eingabe von Reservierungen über die Pflege von Buchungsportalen bis hin zu buchhalterischen Aufgaben, ein breites Spektrum an Office-Arbeiten. Für die Hotelbetreiber entfallen Rekrutierungs-, Einarbeitungs- und Schulungskosten. Auch Leerlaufzeiten durch Krankheit oder Weiterbildungen sollen damit passé sein. Das Dienstleistungsunternehmen wirbt mit Einsparungen im Personalbereich von bis zu 30 Prozent.

Drei verschiedene Preismodelle ab 33 Euro pro Stunde bietet HotelOffice24 an. Dabei ist ein Telefon-Support rund um die Uhr inklusive. Die Office-Arbeiten werden innerhalb der Geschäftszeiten – also an Wochentagen zwischen 6 und 18 Uhr – ausgeführt, auf Anfrage auch später sowie an Wochenenden oder Feiertagen.

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4 Kommentare

  1. Einmal Respekt für die interessante Idee. So kann man einige Aufgaben outsourcen, was ja durchaus auch Platz einsparen kann, den man vielleicht gar nicht zur Verfügung hat. Wenn man dazu noch so viele Personalkosten wie durch eine Leistungserfassung einsparen kann, dann sind das nicht zu verachtende Vorteile!

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